"Jugenzeltlager" 2019

Geschrieben von Stefan Neuner am .

00 Gruppenfoto HütteZu einem nicht ganz normalen „Zeltlager“ ist die Jugendfeuerwehr aus Altensittenbach am vierten Augustwochenende aufgebrochen. Dieses Jahr ging es, ganz ohne Zelt auf die Hütte des DAV Hersbruck. Diese liegt in der Fränkischen Schweiz in Hetzendorf bei Betzenstein.

Um 14 Uhr fuhren wir voll bepackt zusammen los. Nach der Ankunft und dem Ausladen der Autos wurde das Matratzenlager bezogen und wir richteten uns in unserem Wochenenddomizile häuslich ein.

Am Nachmittag hatten die Jugendlichen die Aufgabe eine Fahne zu gestalten und zu bauen. Mit Fingermalfarben und einem großen Tuch wurde die Fahne gemalt und im Anschluss an dem Fahnenmast der Hütte gehisst. So war von weiten sichtbar, wer zu Gast auf der Hütte ist.

Nach dem gemeinsamen Grillen am Abend wurde zu „Schlag den Betreuer“ angetreten. In vielen verschiedenen Spielen traten die Jugendlichen gegen die Betreuer an. Vom Zielwerfen, Armdrücken, Golfen, Gewichte schätzen, Getränkekisten stapeln oder auch einem Wettessen war für jeden etwas dabei. Mit viel Spaß und Eifer haben sich alle den Herausforderungen in einem überraschend ausgeglichenen Wettkampf gestellt. Nach langen hin und her einigte man sich am Ende auf ein Unentschieden und ließ den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Am Samstag ging es nach dem Mittagessen in den Klettergarten nach Betzenstein. Nach einer Einweisung vor Ort sind wir mit Klettergurt und Sicherung ausgerüstet in die Höhe gestiegen. Verschieden Hindernisse und Seilbahnen mussten gemeistert werden. Mit den Fahrrad über eine schmale Hängebrücke, über ein gespanntes Seil oder auch entspannt hängend in einer Seilbahn ging es von Baum zu Baum. Nach anstrengenden drei Stunden und einer kleine Hängepartie über dem Schwimmbad, hatten wieder alle festen Boden unter den Füßen. Das anschließende Abendessen mit selbstgemachten Wraps war redlich verdient. Mit Fackeln ausgerüstet ging es in der Nacht noch zu einer Wanderung, bevor alle erschöpft in das Matratzenlager fielen.

Um halb acht war die Nachtruhe beendet, nachdem die Funkmeldeempfänger der aktiven Kameraden losgingen. Die Zuhause gebliebenen wurden zu einem Brand mehrerer Garagen in Hersbruck gerufen. Nach dem Frühstück musste leider schon wieder gepackt werden. Die Hütte wurde geputzt, die Autos beladen und gegen Mittag die Heimreise angetreten. Ein schönes, lustiges und anstrengendes Wochenende ging zu Ende und nachdem alles wieder im Feuerwehrhaus verstaut war, wurde das „Zeltlager ohne Zelt“ beendet.

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