Großübung der Hersbrucker Feuerwehren

Geschrieben von Stefan Neuner am .

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Mit dem Stichwort: „Rauchentwicklung in einem Industriegebäude- mehrere Personen vermisst!“ wurden am vergangenen Mittwoch die Feuerwehren Altensittenbach, Hersbruck, Großviehberg und Ellenbach zur jährlichen Gemeinschaftsübung alarmiert.
Im Rotationsprinzip ist jedes Jahr eine andere Feuerwehr für das Übungsszenario verantwortlich. Das Organisationsteam der Feuerwehr Altensittenbach um Kommandant Andreas Weber entschied sich für einen Brandeinsatz in einem Industriegebäude.


Für die am „Einsatzort“ eintreffenden Einsatzkräften ergab sich vor Ort folgende Situation:
Aus dem Büro- und Werkstattkomplex mit integriertem Jugendtreff im ersten Obergeschoß drang dichter Rauch. Nach Erkundung und Zeugenbefragung konnte die ersteintreffende Wehr aus Altensittenbach sich einen groben Überblick über die Situation verschaffen.
Die Einsatzstelle wurde in drei Einsatzabschnitte eingeteilt und den nachrückenden Wehren jeweils zugeteilt.

Im Einsatzabschnitt 1 wurde durch die Feuerwehr Altensittenbach eine vermisste Person im „Büro“ gesucht und weitere Personen mittels Steckleiter gerettet. Nach der Personenrettung wurde der vordere Gebäudeteil belüftet.

Der wenige Minuten später anrückenden Feuerwehr Hersbruck wurde der Einsatzabschnitt 2 mit Brandbekämpfung und Personensuche im Werkstattabschnitt zugeteilt. Hier mussten 3 Personen aus der verqualmten Werkstatthalle durch Atemschutztrupps gerettet werden. Zeitgleich übernahm die Drehleiter die Rettung von mehreren Jugendlichen, welche sich im Jugendtreff im 1 OG am Fenster bemerkbar machten. Im Anschluss erfolgte die Brandbekämpfung eines bei Schweißarbeiten in Brand geratenen Baggers.

Die Wehren aus Großviehberg und Ellenbach übernahmen gemeinsam den Einsatzabschnitt 3.
Die Wasserversorgung musste hier aus der nahe gelegenen Pegnitz über eine 500 Meter lange Schlauchstrecke aufgebaut werden. Danach wurde ein Löschangriff zur Brandbekämpfung von außen aufgebaut.

Nach rund 1 ¼ Stunden konnte der Einsatzleiter die Übung erfolgreich beenden.
Bei der Nachbesprechung lobte Kommandant Weber die Bereitschaft, trotz der sommerlichen Temperaturen an der Gemeinschaftsübung teilzunehmen.
Der Einsatzleiter sowie die drei Abschnittsleiter hatten am Einsatzablauf wenig zu kritisieren und bestätigten eine erfolgreiche Gemeinschaftsübung.
Bürgermeister Robert Ilg, der die gesamte Übung beobachtete, hatte nicht nur lobende Worte, sondern auch eine Abkühlung in Form von Speiseeis für die Feuerwehrler dabei.

Zum Abschluss der Geminschaftsübung trafen sich alle Teilnehmer am Gerätehaus Altensittenbach zum gemütlichen Teil mit Essen und Trinken.

Bei der Großübung waren insgesamt 85 Feuerwehrler davon 14 Geräteträger, 10 Fahrzeuge und 9 Schauspieler/Opfer eingesetzt.


Bilder: Simon Buchholz

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