Zeltlager der Jugendfeuerwehr: Drei Tage voller Gemeinschaft, Action und Spaß

Auch in diesem Jahr hieß es für unsere Jugendfeuerwehr wieder: Taschen packen, Schlafsack einladen und ab ins Zeltlager! Vom 11. bis 13. September verbrachten wir gemeinsam ein abwechslungsreiches Wochenende auf der Hersbrucker Hütte in Hetzendorf.

Am Freitagnachmittag trafen wir uns am Feuerwehrhaus, um gemeinsam die Fahrzeuge zu beladen. Nachdem alles verstaut war, machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Dort angekommen, wurden zunächst die Hütte und das Gelände erkundet, die Schlafplätze eingerichtet und die mitgebrachten Lebensmittel verstaut.

Zum ersten gemeinsamen Abendessen gab es selbstgemachte Wraps. Dabei konnten die Jugendlichen direkt mit anpacken: Das Gemüse wurde gemeinsam geschnippelt und das Hähnchen unter Aufsicht angebraten. Nach dem Essen wurden selbstverständlich gemeinsam die Aufgaben erledigt und die Küche wieder aufgeräumt.

Den Abend ließen wir anschließend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Bei Stockbrot, Gesprächen und verschiedenen Spielen – unter anderem einer Runde „Imposter“ – wurde viel gelacht und die gemeinsame Zeit genossen.

Samstag: Kletterwald und „Capture the Flag“

Am Samstagmorgen war eigentlich unser traditionelles „Guten-Morgen“-Lied zum Wecken geplant. Dieses Mal war das jedoch gar nicht notwendig, denn alle waren bereits frühzeitig wach. Nach einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Kletterwald in Pottenstein.

Dort wartete jede Menge Action auf unsere Jugendlichen. In den verschiedenen Parcours konnten sie klettern, balancieren und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Soweit es die Gegebenheiten erlaubten, durften sie sich dabei selbstständig bewegen und gemeinsam mit ihren Freunden die verschiedenen Herausforderungen meistern. Der Spaß kam natürlich nicht zu kurz.

Am Mittag beziehungsweise frühen Nachmittag kehrten wir wieder zur Hütte zurück. Bis zum Abendessen stand freie Zeit auf dem Programm. Ob beim Kartenspielen oder einer Partie Wikingerschach – die Jugendlichen konnten sich entspannen und die gemeinsame Zeit genießen.

Am Abend wurde wieder gemeinsam gekocht. Dieses Mal standen selbstgemachte Burger auf dem Speiseplan. Auch hier übernahmen die Jugendlichen einen wichtigen Teil der Vorbereitung und kümmerten sich unter anderem um das Schneiden des Gemüses. Nach dem gemeinsamen Essen hieß es erneut: Ärmel hochkrempeln, Küche aufräumen und gemeinsam für Ordnung sorgen.

Anschließend startete das Highlight des Abends: unser diesjähriges Geländespiel „Capture the Flag“.

Dafür wurden die Jugendlichen und Betreuer in zwei Teams aufgeteilt. Jedes Team erhielt eine eigene Flagge und eine dazugehörige Basis. Das Ziel: die Flagge des gegnerischen Teams erobern und sicher zur eigenen Basis zurückbringen.

Dabei waren nicht nur Schnelligkeit und Geschick gefragt, sondern vor allem Teamwork und taktisches Denken. Besonders viel Spaß machte es, dass Jugendliche und Betreuer gemeinsam in den Teams spielten und somit auf Augenhöhe gegeneinander antraten. Alle mussten zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und gleichzeitig die eigene Flagge verteidigen.

Nach einem actionreichen und äußerst unterhaltsamen Geländespiel ging es wieder zurück ans Lagerfeuer. Bei Stockbrot und gemütlichem Beisammensein ließen wir den zweiten Tag gemeinsam ausklingen.

Sonntag: Gemeinsam anpacken und Abschied nehmen

Am Sonntagmorgen wurden die Jugendlichen dann tatsächlich mit unserem traditionellen „Guten-Morgen“-Lied geweckt. Nachdem das Schlaflager bereits aufgeräumt war, konnten wir noch ganz in Ruhe gemeinsam frühstücken.

Danach hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Gemeinsam wurde die Hütte gründlich aufgeräumt, das Gepäck verstaut und anschließend alles wieder in die Feuerwehrfahrzeuge verladen.

Zurück am Feuerwehrhaus wurde erneut gemeinsam angepackt: Alles wurde ausgeladen, ordentlich verstaut und das Feuerwehrhaus wieder aufgeräumt. Gegen Mittag konnten die Jugendlichen schließlich nach einem ereignisreichen Wochenende wieder nach Hause fahren.

Hinter uns liegen drei abwechslungsreiche Tage mit viel Spaß, Action und vor allem einer tollen Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön an alle Jugendlichen und Betreuer, die dieses Wochenende zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.