Am Freitag, den 24.04.2026, wurde Pommelsbrunn zum Treffpunkt von ca. 100 motivierten Jugendlichen aus dem Dienstbezirk 1 des Nürnberger Lands. Ihr Ziel: die Abnahme der Deutschen Jugendflamme – ein bedeutender Meilenstein in der Laufbahn jeder Feuerwehranwärterin und jedes Feuerwehranwärters.
Die Jugendflamme ist mehr als ein Abzeichen – sie ist ein Beweis für Engagement, Teamgeist und solides feuerwehrtechnisches Wissen. In verschiedenen Alters- und Leistungsstufen stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis und zeigten, was in ihnen steckt.
Eröffnung & Wertschätzung
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch wertschätzende Grußworte von Kreisjugendwart KBM Andreas Weber und KBI Thorsten Brunner. Beide betonten, wie wichtig die Jugendfeuerwehr für die Zukunft der Feuerwehren ist – und zeigten sich sichtlich beeindruckt vom Einsatz und Ehrgeiz der jungen Teilnehmenden.
Was steckt hinter der Jugendflamme?
Die Jugendflamme wird in drei Stufen vergeben, (wobei in Pommelsbrunn jährlich nur Stufe I & II geprüft werden) die mit steigendem Alter und Wissen anspruchsvoller werden:
Stufe I (12–18 Jahre)
- Drei Knoten und Stiche (z. B. Kreuzknoten, Achterknoten, Schotenstich)
- Einen vollständigen Notruf korrekt absetzen
- Drei einfache feuerwehrtechnische Aufgaben lösen
Stufe II (ab 13 Jahren, nach Stufe I)
- Fünf Aufgaben zur Fahrzeug- und Gerätekunde
- Zwei Aufgaben aus dem Bereich Technik
- Eine sportliche oder spielerische Aufgabe
Stufe III (ab 15 Jahren, nach Stufe II + Erste-Hilfe-Kurs à 16 UE)
- Eine anspruchsvolle feuerwehrtechnische Aufgabe
- Eine Erste-Hilfe-Situation richtig meistern
- Eine Projektarbeit zur Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Plakatwand)

Gratulation & Stolz
Alle Jugendlichen haben sich tapfer geschlagen und ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert. Das Team um KBM Andreas Weber durfte stolz zahlreiche Abzeichen überreichen – ein Moment, der sicherlich allen lange in Erinnerung bleiben wird.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wir sind stolz auf euch!
Ein großer Dank geht auch an alle Betreuerinnen, Betreuer und Helfenden, die diesen Tag möglich gemacht haben.


